Wie oft und von wo wird geprüft?
Im Takt zwischen 30 und 120 Sekunden, je nach Tarif, und aus mehreren Standorten gleichzeitig. Zur Auswahl stehen neun: Frankfurt, Köln, Nürnberg, Enge-Sande, Wien, Genf, Warschau, Helsinki und New York. Wie viele davon gleichzeitig messen, hängt vom Tarif ab — zwei im Free- und Solo-Tarif, vier im Team-, acht im Business-Tarif.
Sechs der neun Standorte liegen im deutschsprachigen Raum, und das ist der Punkt, an dem sich Werkzeuge unterscheiden. Ein amerikanischer Dienst misst eine deutsche Seite typischerweise aus Nord-Virginia und meldet dann 400 Millisekunden, von denen 380 der Weg über den Atlantik sind. Diese Zahl beschreibt nichts, was ein Besucher aus Hamburg je erlebt.
Jeder Standort behält sein eigenes Ergebnis. Die Konsole zeigt nicht einen gemittelten Zustand, sondern Zeile für Zeile, was jede Probe in diesem Durchlauf gesehen hat — inklusive Antwortzeit und Statuscode. Wenn Warschau 133 Millisekunden misst und New York 408, dann steht das genau so da, und man sieht sofort, ob ein Problem global ist oder an einem Weg hängt.
Außerdem hat jeder Standort eine Rolle. „Kennzahlen und Alarm“ heißt: Diese Probe darf sowohl alarmieren als auch die ausgewiesene Verfügbarkeit und Antwortzeit mitbestimmen. „Nur Alarm“ heißt: Sie prüft und weckt, ihre Messwerte fließen aber nicht in die Kennzahlen ein. Genau dafür ist die Rolle da — New York soll melden, wenn die Seite weltweit nicht erreichbar ist, aber die Antwortzeit, die Du einem deutschen Kunden im Bericht ausweist, nicht um die Transatlantik-Latenz verschlechtern.










