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LIVCK vs Oh Dear

Oh Dear Alternative aus Deutschland

LIVCK vs Oh Dear — Überwachung, Alarmierung und Statuspage in einem Werkzeug. Als Cloud oder auf eigener Infrastruktur.

Belgien Website-Qualität und Verfügbarkeit, Abrechnung je Website

Oh Dear kommt aus Belgien und ist im PHP- und Laravel-Umfeld seit Jahren fest verankert. Es unterscheidet sich von den übrigen Werkzeugen dieses Vergleichs an einer grundsätzlichen Stelle: Es fragt nicht nur, ob eine Website erreichbar ist, sondern ob sie in Ordnung ist. Das sind zwei verschiedene Fragen, und die Antwort darauf, welche man stellen will, entscheidet den Vergleich vollständig.

Keine Kreditkarte erforderlich. Free-Tarif dauerhaft kostenlos.

Kurzfazit

Oh Dear und LIVCK lösen unterschiedliche Aufgaben, auch wenn beide „Monitoring“ heißen. Oh Dear prüft die Qualität einer Website: kaputte Links, Mixed Content, Sitemap, Lighthouse-Werte, Domain- und Zertifikatslaufzeiten, dazu Cron-Läufe und Verfügbarkeit. Abgerechnet wird je Website — 15 € für zwei, 49 € für zehn, 99 € für fünfundzwanzig, bei unbegrenzt vielen Teammitgliedern und ohne Funktionsstaffelung. Für eine Agentur mit fünfundzwanzig gepflegten Kundenseiten ist das die passende Größe. Für ein Unternehmen mit einem Produkt und achtzig dahinterliegenden Diensten ist es die falsche, weil dort nicht Websites gezählt werden müssen, sondern Dienste.

Feature-Vergleich

LIVCK vs Oh Dear

Feature LIVCKOh Dear
VerfügbarkeitsprüfungHTTP, TCP, ICMP, DNS, SSL, Heartbeat, manuellHTTP, Ping, TCP-Port, DNS, Zertifikat, Domain
Kaputte Links und Mixed ContentNicht im AngebotIn jedem Tarif
Sitemap und Lighthouse-WerteNicht im AngebotIn jedem Tarif
Überwachung geplanter AufgabenÜber HeartbeatVollwertig, mit erwarteter Laufzeit
Gleichzeitige Prüfstandorte mit Mehrheitsregel2 bis 8 je TarifNicht als Mehrheitsregel
Rufbereitschaft und EskalationRotationen, Stufen, Vertretungen — ab Team (49 €)Benachrichtigungen ohne Bereitschaftsplan
AbrechnungsgrößeJe überwachtem DienstJe Website
Teammitglieder3 bis 10 zusätzliche Sitze je TarifUnbegrenzt in jedem Tarif
Betrieb auf eigener InfrastrukturAls eigene Statuspage-Software, ohne die verteilten PrüfstandorteNein

Was kostet Oh Dear im Vergleich?

Die Abrechnungsgrößen sind nicht ineinander umrechenbar: Oh Dear zählt Websites, LIVCK zählt überwachte Dienste. Ein Vergleich ist deshalb nur über konkrete Szenarien möglich, und je nach Szenario fällt er unterschiedlich aus. LIVCK-Preise netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.

Was kostet Oh Dear im Vergleich?
Verglichen wird LIVCK Oh Dear
AbrechnungsgrößeJe überwachtem DienstJe Website
2 Websites, vollständig geprüft0 € (Free) bzw. 19 € (Solo)15 € (Solo)
10 Websites einer Agentur19 € (Solo, 50 Dienste)49 € (Freelance)
25 Websites einer Agentur49 € (Team, 150 Dienste)99 € (Studio)
Ein Produkt, 80 interne Dienste49 € (Team)Nicht die passende Größe
Kaputte Links, Mixed Content, SitemapNicht im AngebotIn jedem Tarif
Prüfung aus mehreren Standorten gleichzeitig2 bis 8 Standorte, MehrheitsregelNicht als Mehrheitsregel
Teammitglieder3 bis 10 zusätzliche SitzeUnbegrenzt in jedem Tarif

Was unterscheidet Website-Qualität von Verfügbarkeit?

Verfügbarkeit beantwortet eine einzige Frage: Antwortet der Dienst gerade? Qualität beantwortet alle übrigen. Eine Website kann durchgehend erreichbar sein und trotzdem vierzig tote Links, ein über HTTP eingebundenes Bild, eine seit Monaten veraltete Sitemap und einen Lighthouse-Wert von 34 haben. Kein Verfügbarkeitswerkzeug der Welt sieht davon irgendetwas — für alle ist die Seite grün.

Diese Trennung ist der Kern des Vergleichs, und sie wird selten sauber gezogen, weil beide Bereiche unter demselben Wort laufen. Sie hat aber ganz praktische Folgen. Ein toter Link ist kein Vorfall: Er weckt niemanden, er hat keine Dauer, er wird nicht behoben und dann für beendet erklärt. Er ist ein Befund — etwas, das jemand in Ruhe abarbeitet.

Ein Ausfall ist das Gegenteil. Er hat einen Anfang, ein Ende, eine betroffene Nutzerschaft und eine Dringlichkeit. Er erzeugt einen Weckruf, einen Eintrag auf der Statuspage und eine Zeile in der Verfügbarkeitsrechnung. Die Abläufe dahinter haben mit denen für Qualitätsbefunde fast nichts gemeinsam.

Wer beides braucht — und die meisten Betreiber öffentlicher Websites brauchen beides — sollte deshalb nicht nach dem Werkzeug suchen, das beides irgendwie kann, sondern prüfen, welcher der beiden Bereiche der schwerere ist. Bei einer Agentur mit fünfundzwanzig Kundenseiten ist es die Qualität: Erreichbarkeit ist bei ordentlichem Hosting selten das Problem, veraltete Inhalte und kaputte Verweise sind es täglich. Bei einem Anbieter mit einer Anwendung und einer Zusage ist es umgekehrt.

Beides parallel zu betreiben ist übrigens unproblematisch und häufiger, als es scheint. Qualitätsprüfung und Verfügbarkeitsprüfung greifen nicht ineinander, teilen keine Daten und stören sich nicht — anders als bei zwei Werkzeugen, die beide alarmieren wollen.

Warum rechnet Oh Dear je Website ab?

Weil das die Größe ist, in der seine Zielgruppe denkt. Agenturen, Freiberufler und Studios betreuen eine zählbare Menge von Kundenseiten, und jede davon ist eine abgeschlossene Einheit mit eigener Domain, eigenem Zertifikat, eigener Sitemap und eigener Rechnung an den Kunden. 15 € für zwei Websites, 49 € für zehn, 99 € für fünfundzwanzig — diese Staffelung lässt sich ohne Umrechnung an einen Kunden weitergeben.

Bemerkenswert ist, was in dieser Staffelung nicht vorkommt: eine Funktionsstaffelung. Jeder Tarif enthält sämtliche Prüfarten, und Teammitglieder sind in jedem Tarif unbegrenzt. Das ist ungewöhnlich und angenehm, weil es die häufigste Reibung in Preisverhandlungen entfernt — niemand muss abwägen, ob eine einzelne Funktion einen Tarifsprung wert ist.

Die Größe passt genau so lange, wie „Website“ die richtige Einheit ist. Sie hört auf zu passen, sobald hinter einer einzigen Domain viele einzeln zu überwachende Dinge stehen: eine Programmierschnittstelle, ein Zahlungsdienst, eine Warteschlange, drei Hintergrunddienste, eine Datenbank, ein Objektspeicher. Aus Sicht einer Abrechnung je Website ist das eine Einheit. Aus Sicht des Betriebs sind es acht, die einzeln ausfallen und einzeln kommuniziert werden müssen.

Daraus ergibt sich eine einfache Prüffrage vor der Entscheidung: Zählt man in der eigenen Organisation Websites oder Dienste? Wer auf die Frage „wie viele überwacht ihr?“ mit einer Zahl antwortet, die der Zahl der Domains entspricht, ist bei einer Abrechnung je Website richtig. Wer eine deutlich größere Zahl nennt, nicht.

Ein Grenzfall verdient Erwähnung: der Dienstleister, der sowohl Websites betreut als auch eigene Infrastruktur betreibt. Hier ist die Antwort meistens beides, und der Versuch, alles in eine Abrechnungsgröße zu pressen, macht eine der beiden Seiten teuer.

Praktisch nie. Ein toter Verweis hat keine Dringlichkeit, keine Dauer und keine betroffene Nutzerschaft im Sinne eines Ausfalls. Er gehört in einen Bericht, den jemand am Dienstagmorgen durchgeht, nicht in einen Kanal, der jemanden weckt. Diese Unterscheidung sauber zu ziehen, ist die wichtigste Einstellung bei jedem Werkzeug, das Qualität und Verfügbarkeit gemeinsam prüft.

Der Grund ist Gewöhnung. Alarmierung funktioniert nur, solange sie selten ist. Ein Kanal, in dem täglich Meldungen über Lighthouse-Werte und tote Links erscheinen, wird nach zwei Wochen nicht mehr gelesen — und ab dann fällt auch die Meldung über den echten Ausfall nicht mehr auf. Der Schaden entsteht nicht durch die einzelne unwichtige Nachricht, sondern durch die Erwartung, dass Nachrichten unwichtig sind.

Die Gegenmaßnahme ist unabhängig vom Anbieter dieselbe: getrennte Wege. Qualitätsbefunde gehen in eine wöchentliche Zusammenfassung oder ein Ticketsystem. Verfügbarkeitsvorfälle gehen in die Rufbereitschaft. Zwischen beiden sollte es keinen gemeinsamen Kanal geben, auch nicht aus Bequemlichkeit.

Es gibt Ausnahmen, und sie sind es wert, benannt zu werden. Ein abgelaufenes TLS-Zertifikat ist ein Qualitätsbefund, der zum Ausfall wird — vierzehn Tage vorher ist es ein Eintrag im Bericht, zwei Tage vorher gehört es in die Bereitschaft. Dasselbe gilt für eine ablaufende Domain. Diese beiden Fälle brauchen eine Eskalation über die Zeit, und die richtet man einmal ein.

Der dritte Fall ist die geplante Aufgabe, die nicht gelaufen ist. Ein ausgefallener nächtlicher Abgleich ist je nach Gegenstand ein Bericht oder ein Vorfall — bei einer Rechnungsstellung eher letzteres. Die Einordnung ist eine fachliche Entscheidung und keine technische, und sie sollte einmal bewusst getroffen und dann festgehalten werden.

Was gehört auf eine Statuspage und was in einen Bericht?

Auf die Statuspage gehört, was Besucher gerade daran hindert, etwas zu tun. In den Bericht gehört alles, was ein internes Qualitätsproblem beschreibt. Ein toter Link auf einer Unterseite gehört nicht auf die Statuspage, auch wenn ein Werkzeug ihn erkannt hat. Ein nicht gelaufener Zahlungsabgleich gehört darauf, auch wenn keine Prüfung ihn gemessen hat.

Die Trennlinie verläuft entlang der Frage, wer die Information braucht. Eine Statuspage hat ein externes Publikum, das sie in genau einem Moment aufsucht: wenn etwas nicht funktioniert. Alles, was diesen Moment nicht betrifft, verdünnt die Seite und macht sie im Ernstfall schwerer lesbar. Eine Seite mit vierzig Komponenten, von denen dreißig Besucher nicht interessieren, beantwortet die eigentliche Frage schlechter als eine mit sechs.

Daraus folgt eine Empfehlung für die Gliederung, die unabhängig vom Werkzeug gilt: Komponenten nach dem benennen, was ein Kunde tun will, nicht nach dem, was technisch existiert. „Anmeldung“, „Zahlung“, „Datei-Upload“ sind gute Komponenten. „api-gateway-eu-west“, „redis-primary“ und „worker-queue-3“ sind es nicht, so korrekt sie technisch auch sein mögen.

Der zweite Punkt betrifft die Richtung. Werkzeuge, die die Statuspage aus Prüfungen ableiten, können nur zeigen, was gemessen wurde. Das ist meistens genug — bis zu dem Tag, an dem ein Vorleister ausfällt, die eigenen Prüfungen grün bleiben und Kunden trotzdem nichts kaufen können. Eine Statuspage, auf der sich nur veröffentlichen lässt, was eine Prüfung gemeldet hat, ist an diesem Tag stumm.

Wie oft muss eine Website auf Qualität geprüft werden?

Deutlich seltener als auf Erreichbarkeit — und der Unterschied ist grundsätzlich, nicht graduell. Eine Verfügbarkeitsprüfung ruft eine Adresse auf und dauert Millisekunden; sie kann jede Minute laufen. Eine Qualitätsprüfung durchläuft die gesamte Website, folgt jedem Verweis und bewertet jede Seite. Das dauert je nach Umfang Minuten bis Stunden und ergibt täglich oder wöchentlich Sinn, nicht minütlich.

Aus dieser Asymmetrie folgt fast alles Weitere. Ein Befund aus einem täglichen Durchlauf ist im Mittel zwölf Stunden alt, wenn ihn jemand liest — das ist für einen toten Link völlig unproblematisch und für einen Ausfall unbrauchbar. Die beiden Prüfarten haben deshalb nicht nur verschiedene Abläufe, sondern verschiedene Zeitbegriffe.

Praktisch heißt das, den Rhythmus nach dem Änderungstempo der Inhalte zu wählen und nicht nach dem Gefühl. Eine Unternehmensseite, die monatlich angefasst wird, braucht keinen täglichen Durchlauf. Ein Nachrichtenangebot mit hundert neuen Beiträgen pro Woche braucht ihn. Ein Onlineshop mit wechselndem Sortiment liegt dazwischen und profitiert eher von einem Durchlauf nach jeder Veröffentlichung als von einem festen Takt.

Der zweite Punkt betrifft die Last auf der geprüften Seite. Ein vollständiger Durchlauf über zehntausend Unterseiten ist ein spürbarer Zugriffsvorgang, der in Auswertungen auftaucht und bei knapp bemessenen Umgebungen die Antwortzeiten beeinflusst. Er gehört deshalb in eine Zeit geringer Nutzung — und nicht in den Vormittag, in dem ohnehin die höchste Last anliegt.

Wer beide Prüfarten parallel betreibt, sollte den Qualitätsdurchlauf zudem so legen, dass er nicht mit einem Wartungsfenster zusammenfällt. Sonst erzeugt eine planmäßige Abschaltung eine Liste von hunderten scheinbar kaputten Verweisen, und der nächste echte Befund geht in dieser Liste unter.

Was Oh Dear besser kann

Ein Vergleich, in dem der andere nie gewinnt, ist keiner. Diese Punkte sprechen sachlich gegen einen Wechsel.

Prüfarten, die es sonst kaum gibt

Kaputte Links, Mixed Content, Sitemap-Prüfung und Lighthouse-Werte gehören bei fast keinem Verfügbarkeitswerkzeug zum Umfang — bei LIVCK ebenfalls nicht. Wer diese Befunde braucht, findet dafür kaum eine Alternative in dieser Preisklasse.

Keine Funktionsstaffelung

Jeder Tarif enthält sämtliche Prüfarten, vom kleinsten aufwärts. Das entfernt die häufigste Reibung bei der Tarifwahl: die Abwägung, ob eine einzelne Funktion einen Sprung wert ist.

Unbegrenzte Teammitglieder in jedem Tarif

Kein Sitzzähler, auch nicht im 15-Euro-Tarif. Für Agenturen mit wechselnden Projektbeteiligten und für Kunden, die Lesezugriff bekommen sollen, ist das ein realer Vorteil gegenüber sitzbasierten Modellen.

Überwachung geplanter Aufgaben

Cron-Läufe und Hintergrundaufgaben werden vollwertig überwacht, mit erwarteter Laufzeit und Meldung bei Ausbleiben. Im PHP- und Laravel-Umfeld ist die Anbindung dafür so knapp wie bei keinem anderen Anbieter.

Für wen lohnt sich ein Wechsel — und für wen nicht?

Vier typische Ausgangslagen und die jeweils naheliegende Entscheidung.

Agentur oder Studio mit betreuten Kundenseiten Bei Oh Dear bleiben
Hier stimmt die Abrechnungsgröße, und die Prüfarten treffen genau die tägliche Arbeit: tote Links, Mixed Content, veraltete Sitemaps, ablaufende Zertifikate. Erreichbarkeit ist bei ordentlichem Hosting selten das Problem — Inhaltsqualität ist es dauernd.
PHP- oder Laravel-Team mit vielen geplanten Aufgaben Bei Oh Dear bleiben
Die Überwachung von Cron-Läufen ist bei Oh Dear ausgereift und im Laravel-Umfeld mit minimalem Aufwand angebunden. Wo nächtliche Abgleiche das größte Betriebsrisiko sind, löst das ein konkretes Problem.
Anbieter mit einem Produkt und vielen dahinterliegenden Diensten Wechsel lohnt sich
Hinter einer Domain stehen Schnittstelle, Zahlung, Warteschlange und Hintergrunddienste — acht Dinge, die einzeln ausfallen. Eine Abrechnung je Website zählt sie als eines und kann sie auch nur als eines darstellen.
Betreiber mit Verfügbarkeitszusage und öffentlicher Statuspage Wechsel lohnt sich
Eine belastbare Verfügbarkeitsquote braucht mehrere gleichzeitige Prüfstandorte und eine nachvollziehbare Mehrheitsregel, damit sie nicht die eigene Anbindung mitmisst. Dazu kommen Rufbereitschaft und eine Statuspage, auf der sich auch Ungemessenes veröffentlichen lässt.

Gehörst Du zur zweiten Gruppe? Der Free-Plan kostet nichts und braucht keine Kreditkarte.

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Gründe für den Wechsel

01

Gezählt wird, was einzeln ausfällt

Hinter einer Domain stehen Schnittstelle, Zahlung, Warteschlange und Hintergrunddienste. Sie fallen einzeln aus und werden einzeln kommuniziert — also werden sie auch einzeln überwacht.

02

Mehrheitsregel über mehrere Standorte

Scheitern Frankfurt und Helsinki gleichzeitig, ist es der Dienst. Scheitert nur einer, ist es die Strecke. Ohne diese Unterscheidung misst eine Verfügbarkeitsquote die eigene Anbindung mit.

03

Rufbereitschaft statt nur Benachrichtigung

Rotationen, Vertretungen, Eskalationsstufen und die Regel bei ausbleibender Bestätigung. Oh Dear meldet den Ausfall — an wen die Meldung geht, wenn der Erste nicht reagiert, klärt sie nicht.

04

Statuspage auch für Ungemessenes

Wartungen, Vorleister-Störungen und Ankündigungen lassen sich veröffentlichen, ohne dass eine Prüfung sie gemeldet hat. Genau diese Fälle sind die häufigsten.

05

Auch zum Selbstbetrieb

Wo die Vorgabe lautet, dass Daten das eigene Netz nicht verlassen, gibt es LIVCK als Statuspage-Software für den eigenen Server. Die verteilten Prüfstandorte bleiben der gehosteten Fassung vorbehalten.

Wie der Wechsel von Oh Dear abläuft

Ein Wechsel von Oh Dear ist selten ein vollständiger Wechsel, weil die Prüfarten sich nur teilweise überschneiden. Realistisch ist die Frage, welcher Teil wohin gehört — und häufig lautet die Antwort, beides zu behalten.

  1. Prüfarten sortieren

    Die vorhandenen Prüfungen in zwei Gruppen teilen: Qualitätsbefunde (Links, Mixed Content, Sitemap, Lighthouse) und Verfügbarkeit (Erreichbarkeit, Zertifikat, Domain, geplante Aufgaben). Nur die zweite Gruppe hat auf der anderen Seite eine Entsprechung.

  2. Ehrlich entscheiden, was gebraucht wird

    Wenn die Qualitätsbefunde tatsächlich abgearbeitet werden, bleibt Oh Dear stehen — das ist kein Rückschritt, sondern die richtige Aufteilung. Wenn seit einem Jahr niemand hineingesehen hat, entfällt der Teil ohnehin.

  3. Von Websites auf Dienste umdenken

    Der eigentliche Schritt. Für jede bisherige Website auflisten, welche einzeln ausfallenden Bestandteile dahinterstehen, und für jeden davon eine eigene Prüfung anlegen. Das ergibt mehr Einträge als vorher und ist genau der Zweck.

  4. Mehrheitsregel festlegen

    Statt eines einzelnen Prüfwegs festlegen, wie viele Standorte gleichzeitig scheitern müssen, damit ein Vorfall entsteht. Das ist der Unterschied zwischen einer Verfügbarkeitszahl, die den Dienst misst, und einer, die die Strecke mitmisst.

  5. Statuspage aus Kundensicht gliedern

    Nicht die Websites übernehmen, sondern nach dem gliedern, was Besucher tun wollen. Der Wechsel ist der einzige natürliche Zeitpunkt für diese Umstellung, weil sie danach Erklärungsbedarf erzeugt.

Kaputte Links, Mixed Content, Sitemap-Prüfung und Lighthouse-Werte haben auf der anderen Seite keine Entsprechung — sie fallen bei einem vollständigen Wechsel ersatzlos weg. Wer sie nutzt, sollte Oh Dear für diesen Teil behalten. Beide Werkzeuge parallel zu betreiben ist hier unproblematisch, weil sie sich weder Daten noch Alarmwege teilen.

Häufige Fragen

Was kostet Oh Dear im Monat?
Solo kostet 15 € für 2 Websites, Freelance 49 € für 10, Studio 99 € für 25, Agency 149 € für 50, Portfolio 249 € für 100 und Scale 399 € für 200 Websites. Alle Prüfarten und unbegrenzt viele Teammitglieder sind in jedem Tarif enthalten. Stand: August 2026.
Was kann Oh Dear besser als LIVCK?
Mehrere Dinge, und zwar deutlich. Kaputte Links, Mixed Content, Sitemap-Prüfung und Lighthouse-Werte gibt es bei LIVCK gar nicht. Die Überwachung geplanter Aufgaben ist ausgereifter, Teammitglieder sind in jedem Tarif unbegrenzt, und es gibt keine Funktionsstaffelung zwischen den Tarifen.
Prüft Oh Dear auch kaputte Links?
Ja, und das ist eine seiner Kernfunktionen. Oh Dear durchläuft die Website und meldet tote Verweise sowie über HTTP eingebundene Inhalte auf einer HTTPS-Seite. Beides sind Qualitätsbefunde, keine Ausfälle — sie gehören in einen Bericht und nicht in die Rufbereitschaft.
Wann passt eine Abrechnung je Website nicht?
Sobald hinter einer Domain mehrere einzeln ausfallende Dinge stehen — eine Programmierschnittstelle, ein Zahlungsdienst, eine Warteschlange, Hintergrunddienste. Eine Abrechnung je Website zählt sie als eine Einheit und kann sie auch nur als eine darstellen. Die Prüffrage lautet: Zählt man im eigenen Haus Websites oder Dienste?
Ist Oh Dear DSGVO-konform?
Oh Dear sitzt in Belgien und damit innerhalb der EU, ein Drittlandtransfer ist also nicht der kritische Punkt. Wie bei jedem Anbieter erforderlich bleiben ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, die Prüfung der Unterauftragsverarbeiter und ein Eintrag im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.
Kann ich Oh Dear und LIVCK parallel nutzen?
Ja, und für viele Betreiber ist das die sinnvollste Aufstellung. Die beiden Werkzeuge teilen weder Daten noch Alarmwege und stören sich deshalb nicht. Oh Dear übernimmt die Qualitätsbefunde, das andere die Verfügbarkeit, die Rufbereitschaft und die öffentliche Kommunikation.
Ist ein toter Link ein Vorfall?
Nein. Ein toter Verweis hat keine Dringlichkeit, keine Dauer und keine betroffene Nutzerschaft im Sinne eines Ausfalls. Er gehört in einen Bericht, den jemand in Ruhe abarbeitet. Qualitätsbefunde in denselben Kanal zu geben wie Ausfälle ist der schnellste Weg dahin, dass beide nicht mehr gelesen werden.
Welche Ausnahmen gibt es bei Qualitätsbefunden?
Zwei, und beide hängen an der Zeit. Ein ablaufendes TLS-Zertifikat ist vierzehn Tage vorher ein Berichtseintrag und zwei Tage vorher ein Fall für die Bereitschaft; für eine ablaufende Domain gilt dasselbe. Diese Eskalation über die Zeit richtet man einmal ein und muss sie danach nicht mehr anfassen.

Bereit für den Wechsel?

Die Oh Dear Alternative aus Deutschland.

Keine Kreditkarte erforderlich. Alle Check-Typen inklusive.

Alle Angaben zu Oh Dear nach öffentlich einsehbaren Preislisten des Anbieters, Stand 25. August 2026. Preise und Leistungsumfang können sich seitdem geändert haben — maßgeblich ist die Website des Anbieters.