LIVCK vs ilert — Überwachung, Alarmierung und Statuspage in einem Werkzeug. Als Cloud oder auf eigener Infrastruktur.
Deutschland (Köln) Alarmierung und Bereitschaft, Überwachung nur per Heartbeat
ilert kommt aus Köln und besetzt in Deutschland die Rolle, die international PagerDuty und Opsgenie ausfüllen: Es sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtige Person geweckt wird. Wer nach einer Alternative sucht, sucht deshalb nicht wegen des Datenschutzes, der hier vorbildlich ist, sondern wegen der Abrechnungsgröße oder weil das Werkzeug ein zweites voraussetzt, das überhaupt erst merkt, dass etwas ausgefallen ist.
Keine Kreditkarte erforderlich. Free-Tarif dauerhaft kostenlos.
Kurzfazit
ilert ist eine Alarmierungs- und Bereitschaftsplattform, kein Überwachungswerkzeug. Es nimmt Ereignisse aus fremden Quellen entgegen, entscheidet, wen es wann weckt, und eskaliert, wenn niemand reagiert. Eigene Prüfungen führt es nur als Heartbeat aus — 25 Stück ab dem Pro-Tarif. Abgerechnet wird je Nutzer: 19 € im Pro-Tarif, 39 € im Scale-Tarif, mindestens drei Nutzer. Die Rechnung wächst damit mit der Größe der Rufbereitschaft, nicht mit der Infrastruktur. Datenschutz ist zwischen beiden Anbietern kein Unterscheidungsmerkmal: ilert entwickelt und hostet in Deutschland und ist nach ISO 27001 zertifiziert.
Komponenten und Abonnenten in jedem Tarif, eigenes CSS ab Team
Enthalten, im Free-Tarif eine öffentliche Seite
Abrechnungsgröße
Je Organisation mit Sitzkontingent
Je Nutzer, mindestens drei im Pro-Tarif
ISO 27001
Nein
Ja
Verarbeitungsort
Deutschland
Deutschland
Was kostet ilert im Vergleich?
Die beiden Anbieter rechnen nach unterschiedlichen Größen ab: ilert je Nutzer in der Rufbereitschaft, LIVCK je Organisation mit einem Sitzkontingent. Ein sinnvoller Vergleich geht deshalb von einer konkreten Teamgröße aus. ilert-Preise gelten bei monatlicher Zahlung, jährlich 20 % günstiger; LIVCK-Preise sind netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.
Was kostet ilert im Vergleich?
Verglichen wird
LIVCK
ilert
Eine Person, Bereitschaft ohne Team
49 € (Team) — Bereitschaftspläne gibt es nicht darunter
0 € (Free, bis 5 Nutzer)
Rufbereitschaft mit 3 Personen
49 € (Team, Owner + 3 Sitze)
57 € (Pro, 3 × 19 €)
Rufbereitschaft mit 6 Personen
119 € (Business, Owner + 10 Sitze)
114 € (Pro, 6 × 19 €)
Rufbereitschaft mit 12 Personen
127 € (Business + 1 Sitz zu 8 €)
228 € (Pro, 12 × 19 €)
SMS und Sprachanrufe
25 bis 50 im Monat, 100 weitere für 12 €
Unbegrenzt ab Pro
Eigene Prüfungen der Dienste
20 bis 400 Dienste, 7 Prüfarten
25 Heartbeats ab Pro, keine HTTP-/TCP-Prüfungen
Prüfstandorte weltweit
9 Standorte in 6 Ländern
Entfällt
Verarbeitungsort
Deutschland
Deutschland
Warum ist der Datenschutz zwischen ilert und LIVCK kein Unterscheidungsmerkmal?
Weil beide Anbieter in Deutschland entwickeln und in Deutschland hosten. ilert ist zusätzlich nach ISO 27001 zertifiziert. Es gibt keinen Drittlandtransfer, keinen Angemessenheitsbeschluss, auf den man sich stützen müsste, und keine Frage nach dem US-Cloud-Act, die zu beantworten wäre. Wer zwischen diesen beiden Werkzeugen wählt, entscheidet ausschließlich über Funktionsumfang und Abrechnungsmodell.
Das ist erwähnenswert, weil Vergleichsseiten in dieser Kategorie fast reflexhaft mit dem Verarbeitungsort argumentieren. Gegenüber US-Anbietern ist das ein legitimer Punkt — gegenüber einem Kölner Unternehmen mit ISO-27001-Zertifikat ist es keiner, und wer es trotzdem vorbringt, sagt damit vor allem etwas über die eigene Sorgfalt.
In einer Ausschreibung ist die ISO-27001-Zertifizierung sogar ein Vorsprung. Sie ist ein Nachweis, den ein Prüfer abhaken kann, ohne die technischen und organisatorischen Maßnahmen selbst zu bewerten. Anbieter ohne Zertifikat müssen denselben Sachverhalt mit einer TOM-Beschreibung belegen — inhaltlich möglich, im Verfahren aufwendiger.
Bleibt die Frage, worüber hier tatsächlich entschieden wird. Sie hat zwei Teile: Nach welcher Größe wird abgerechnet, und wo endet das jeweilige Werkzeug. Beides liegt bei diesen beiden Anbietern weit auseinander, und beides lässt sich vor der Entscheidung ausrechnen.
Was bedeutet Abrechnung je Nutzer für eine Rufbereitschaft?
Dass die Kosten mit der Zahl der Bereitschaftsteilnehmer wachsen, nicht mit der Zahl der überwachten Systeme. Bei ilert kostet der Pro-Tarif 19 € je Nutzer und Monat bei mindestens drei Nutzern; Scale kostet 39 €. Eine Rufbereitschaft mit sechs Personen liegt damit bei 114 € im Monat, eine mit zwölf bei 228 € — unabhängig davon, ob dahinter zehn Systeme stehen oder tausend.
Das Modell hat eine klare Logik. Der Wert einer Alarmierungsplattform entsteht pro Person: Jeder Teilnehmer bekommt eigene Kontaktwege, eigene Ruhezeiten, eigene Vertretungsregeln und eine eigene Position im Eskalationspfad. Das ist tatsächlich der Aufwand, den das Produkt trägt, und die Abrechnung bildet ihn ab.
Der Effekt zeigt sich dort, wo eine Rufbereitschaft breit aufgestellt werden soll. Genau das ist aber die gesunde Bauform: Eine Rotation mit drei Personen bedeutet Bereitschaft jede dritte Woche und ist der schnellste Weg zu Ermüdung und Fluktuation. Eine Rotation mit acht oder zehn Personen ist tragfähig — und kostet in einem Modell je Nutzer das Drei- bis Vierfache. Die Preisstruktur setzt damit einen Anreiz gegen die Teamgröße, die man aus Gründen der Belastbarkeit eigentlich anstrebt.
Ein zweiter, oft übersehener Punkt betrifft Personen am Rand der Rotation. Der Bereitschaftsleiter, der nur in der letzten Eskalationsstufe steht. Der Kollege aus dem Kundendienst, der über Vorfälle informiert werden soll, ohne selbst zu handeln. In einem Modell je Nutzer kostet jede dieser Personen den vollen Satz, und die naheliegende Sparmaßnahme — sie nicht anzulegen — ist genau die, die im Ernstfall fehlt.
Gegen ein Modell je Organisation lässt sich einwenden, dass es die Kosten nur anders verteilt: Wer wenige Personen, aber viele Systeme betreut, zahlt dort mehr. Das stimmt. Die Frage vor der Entscheidung ist deshalb schlicht, welche der beiden Größen im eigenen Haus wächst — die Zahl der Menschen in der Bereitschaft oder die Zahl der überwachten Dienste.
Warum reicht Heartbeat-Überwachung allein nicht aus?
Weil ein Heartbeat nur meldet, was sich selbst noch melden kann. Er ist eine Umkehrung: Ein Prozess ruft in festem Takt eine Adresse auf, und bleibt der Aufruf aus, wird alarmiert. Das ist die richtige Bauform für Hintergrundverarbeitung — für nächtliche Sicherungen, Warteschlangen, Cron-Läufe. Für die Frage, ob eine Website aus Sicht eines Kunden in Wien erreichbar ist, ist es die falsche.
ilert bietet 25 Heartbeat-Monitore ab dem Pro-Tarif und ist damit für den eigenen Anspruch vollständig ausgestattet: Es versteht sich als Alarmierungsschicht, die Ereignisse aus Prometheus, Grafana, Zabbix, Datadog oder einem eigenen Skript entgegennimmt. Über 100 Integrationen sind der eigentliche Produktkern, und sie sind gut gebaut.
Die Konsequenz ist trotzdem, dass die Erkennung woanders stattfinden muss. Wer bereits Prometheus mit Blackbox-Exporter betreibt oder ein anderes Überwachungswerkzeug im Haus hat, hat diese Schicht — für ihn ist ilert genau das fehlende Stück. Wer sie nicht hat, kauft mit ilert die zweite Hälfte des Problems und muss die erste separat lösen.
Der Unterschied wird bei Prüfungen von außen deutlich. Ein Heartbeat läuft innerhalb der eigenen Umgebung und sagt nichts darüber, ob das Rechenzentrum aus dem Netz genommen wurde, ob ein DNS-Eintrag falsch aufgelöst wird oder ob ein Zertifikat in vier Tagen abläuft. Prüfungen von mehreren Standorten aus beantworten genau diese Fragen — und die Frage nach der Mehrheit unter ihnen ist der Grund, warum ein einzelner fehlgeschlagener Aufruf noch kein Vorfall ist.
Beides zusammenzuführen ist möglich und üblich. Es bedeutet aber zwei Verträge, zwei Oberflächen und eine Übersetzung dazwischen, die jemand pflegt. Für Organisationen mit eigenem Plattformteam ist das eine bewusste Entscheidung für Austauschbarkeit. Für ein Team von fünf Personen ist es vor allem eine weitere Stelle, die im Ernstfall nicht getestet ist.
Wie viele SMS braucht eine Rufbereitschaft im Monat?
Weniger als erwartet, solange die Alarmierung sauber eingestellt ist — und deutlich mehr, sobald sie es nicht ist. Eine Faustzahl: Jeder Vorfall, der eskaliert, erzeugt pro Stufe eine Nachricht je angesprochener Person. Zwei Stufen mit je zwei Personen sind vier SMS, dazu Bestätigung und Entwarnung. Ein Team mit fünf ernsten Vorfällen im Monat landet damit bei 25 bis 40 Nachrichten.
An dieser Stelle liegt ein realer Unterschied, und er geht zugunsten von ilert. Der Pro-Tarif enthält SMS und Sprachanrufe ohne Mengenbegrenzung. Bei LIVCK ist ein Monatskontingent enthalten — 25 Guthaben im Team-Tarif, 50 im Business-Tarif — und darüber hinaus werden Pakete zugebucht. Für ein Team mit häufigen nächtlichen Weckrufen ist das ein Posten, der in die Rechnung gehört.
Die Zahl selbst ist trügerisch, weil sie weniger über die Zuverlässigkeit der Systeme aussagt als über die Qualität der Alarmregeln. Der häufigste Grund für ein aufgebrauchtes Kontingent ist nicht ein instabiler Dienst, sondern eine Prüfung, die bei jeder Zeitüberschreitung anschlägt, statt eine Mehrheit über mehrere Standorte und mehrere Durchläufe abzuwarten. Wer sein Kontingent regelmäßig überzieht, hat meistens ein Erkennungsproblem und kein Mengenproblem.
Unabhängig vom Anbieter lohnt sich derselbe Blick: Wie viele der Weckrufe des letzten Quartals hätten bis zum Morgen warten können? In den meisten Teams ist es die Mehrheit. Eine Alarmierung, die zwischen „weckt jemanden“ und „erscheint im Bericht“ unterscheidet, senkt Kosten und Fluktuation gleichzeitig — und diese Unterscheidung ist eine Frage der Einstellung, nicht des Anbieters.
Was ilert besser kann
Ein Vergleich, in dem der andere nie gewinnt, ist keiner. Diese Punkte sprechen sachlich gegen einen Wechsel.
ISO 27001 und deutscher Verarbeitungsort
Entwicklung und Betrieb in Deutschland, dazu ein Zertifikat, das in Ausschreibungen als Nachweis akzeptiert wird. Das ersetzt eine eigene Bewertung der technischen und organisatorischen Maßnahmen und verkürzt Prüfverfahren spürbar.
SMS und Sprachanrufe ohne Mengenbegrenzung
Ab dem Pro-Tarif fallen für Weckrufe keine mengenabhängigen Kosten an. Für Teams mit häufigen nächtlichen Vorfällen ist das ein handfester Vorteil und der Punkt, an dem eine Kontingentrechnung kippen kann.
Telefonische Anrufweiterleitung
ilert kann eingehende Anrufe in den Bereitschaftsprozess leiten — eine eigene Rufnummer, die zur diensthabenden Person durchstellt. Für Betreiber mit telefonischer Störungsannahme gibt es dafür kaum eine Entsprechung im Markt.
Über 100 Integrationen für Ereignisquellen
Prometheus, Grafana, Zabbix, Nagios, Datadog, Sentry und viele weitere sind fertig angebunden. Wer seine Erkennung bereits betreibt und nur die Alarmierungsschicht sucht, findet sie hier ohne Eigenbau.
Für wen lohnt sich ein Wechsel — und für wen nicht?
Vier typische Ausgangslagen und die jeweils naheliegende Entscheidung.
Teams mit eigenem Überwachungsstapel — Prometheus, Zabbix, Grafana Bei ilert bleiben.
Die Erkennung ist vorhanden und wird gepflegt. Gesucht wird genau die Schicht darüber: Rotationen, Eskalation, Anrufweiterleitung, unbegrenzte Weckrufe. Das ist ilerts Kernaufgabe, und ein Wechsel würde einen funktionierenden Teil ersetzen, um einen anderen mitzukaufen.
Kleines Team ohne bestehende Überwachung, das Erkennung und Weckruf zusammen sucht Wechsel lohnt sich.
ilert setzt eine Ereignisquelle voraus, die erst noch aufgebaut werden müsste. Ein Dienst, der Prüfungen aus mehreren Standorten, Vorfallerkennung, Bereitschaft und die öffentliche Statuspage in einem Vertrag führt, spart hier den gesamten Zwischenbau.
Organisation mit großer Rufbereitschaft, aber überschaubarer Infrastruktur Wechsel lohnt sich.
Reine Rechenaufgabe: Bei zwölf Bereitschaftsteilnehmern kostet ein Modell je Nutzer im Pro-Tarif 228 € im Monat. Wächst die Zahl der Menschen schneller als die Zahl der Systeme, ist eine Abrechnung je Organisation die günstigere Größe.
Betreiber mit telefonischer Störungsannahme oder ISO-27001-Pflicht in der Lieferkette Bei ilert bleiben.
Anrufweiterleitung in den Bereitschaftsplan und ein vorliegendes ISO-27001-Zertifikat sind Anforderungen, die sich nicht umgehen lassen. Wo sie im Vertrag stehen, entscheidet nicht der Preis.
Gehörst Du zur zweiten Gruppe? Der Free-Plan kostet nichts und braucht keine Kreditkarte.
Prüfungen aus neun Standorten, Vorfallerkennung, Bereitschaft und Statuspage hängen an derselben Datenquelle. Es entfällt der Zwischenbau, der bei einer reinen Alarmierungsplattform erst noch entstehen muss.
02
Kosten folgen der Infrastruktur, nicht dem Team
Eine breitere Rotation verteilt die Belastung auf mehr Schultern. In einem Modell je Nutzer wird genau das teurer — in einem Modell je Organisation nicht.
03
Öffentliche Kommunikation ohne zweites Werkzeug
Aus dem erkannten Vorfall wird der Eintrag auf der Statuspage, ohne dass jemand eine Schnittstelle pflegt. Die Naht, an der Kommunikation im Ernstfall ausbleibt, existiert nicht.
04
Wahlweise auf eigener Infrastruktur
Dieselbe Anwendung lässt sich per Docker selbst betreiben. Für Umgebungen, in denen Bereitschaftsdaten das eigene Netz nicht verlassen dürfen, ist das der Unterschied zwischen möglich und unmöglich.
05
Prüfungen aus sechs Ländern
Frankfurt, Köln, Nürnberg, Enge-Sande, Wien, Warschau, Genf, Helsinki und New York. Ein Ausfall, den nur ein Standort sieht, ist ein Netzproblem und kein Vorfall — diese Unterscheidung braucht mehrere Blickwinkel.
Wie der Wechsel von ilert abläuft
Ein Wechsel von einer reinen Alarmierungsplattform ist ungewöhnlicher als ein Statuspage-Wechsel, weil dabei nicht ein Werkzeug ersetzt, sondern zwei zu einem zusammengelegt werden. Der Aufwand liegt entsprechend nicht im Umzug, sondern im Aufbau der Erkennung.
1
Bereitschaftsplan abbilden
Rotationen, Vertretungen und Eskalationsstufen aus ilert übernehmen — samt der Regel, was passiert, wenn niemand bestätigt. Dieser letzte Punkt wird beim Nachbauen am häufigsten vergessen und ist der wichtigste.
2
Ereignisquellen inventarisieren
Auflisten, welche Systeme heute Alarme an ilert senden. Alles, was aus einem eigenen Werkzeug stammt — Prometheus, Sentry, ein Skript — bleibt bestehen und wird per Webhook angebunden. Nur was heute per Heartbeat läuft, wird ersetzt.
3
Prüfungen aufbauen statt übernehmen
Der eigentliche Schritt. Für jeden öffentlich erreichbaren Dienst eine Prüfung von außen anlegen und festlegen, wie viele Standorte einen Vorfall auslösen. Was bisher als Heartbeat lief, kann als Heartbeat bleiben.
4
Ruhezeiten und Erheblichkeit einstellen
Vor dem Umschalten festlegen, welche Vorfälle jemanden wecken und welche bis zum Morgen warten. Ein Wechsel ist der beste Zeitpunkt für diese Aufräumarbeit, weil die Regeln ohnehin neu geschrieben werden.
5
Parallel wecken lassen
Zwei bis drei Wochen beide Systeme alarmieren lassen und vergleichen, was wann meldet. Erst wenn das neue System keinen Vorfall mehr verpasst und keinen erfindet, wird das alte abgeschaltet.
Vor dem Wechsel das eigene SMS-Aufkommen der letzten drei Monate zählen. ilert enthält Weckrufe ab Pro ohne Mengenbegrenzung, LIVCK arbeitet mit einem Monatskontingent von 25 bis 50 Guthaben; 100 weitere kosten 12 €, 500 kosten 55 €. Wer im Monat auf 150 Nachrichten kommt, zahlt damit rund 12 € zusätzlich — bei einem Team mit häufigen nächtlichen Vorfällen entscheidet diese Rechnung den Preisvergleich — und sie steht in der Rechnung des bisherigen Anbieters.
Häufige Fragen
Enthält ilert eine Überwachung meiner Dienste?
Nur eingeschränkt. ilert bietet Heartbeat-Monitore (ab dem Pro-Tarif 25 Stück), bei denen ein Prozess sich in festem Takt melden muss. Prüfungen von außen wie HTTP, TCP, DNS oder Zertifikatslaufzeit führt ilert nicht durch. Dafür wird eine eigene Ereignisquelle vorausgesetzt, etwa Prometheus, Zabbix oder Grafana.
Was kostet ilert im Monat?
Der kostenlose Tarif deckt bis zu fünf Nutzer ab, mit einem Bereitschaftsplan, einer Eskalationsrichtlinie und 100 SMS oder Sprachanrufen für das gesamte Konto. Pro kostet ab 19 € je Nutzer und Monat, Scale ab 39 €, jeweils bei mindestens drei Nutzern. Jährliche Zahlung ist 20 % günstiger. Stand: August 2026.
Ist ilert DSGVO-konform?
Ja, uneingeschränkt. ilert wird in Köln entwickelt, in Deutschland gehostet und ist nach ISO 27001 zertifiziert. Es gibt keinen Drittlandtransfer. Datenschutz ist zwischen ilert und LIVCK kein Unterscheidungsmerkmal — beide verarbeiten in Deutschland.
Was kann ilert besser?
Drei Dinge. Erstens SMS und Sprachanrufe ohne Mengenbegrenzung ab dem Pro-Tarif. Zweitens die telefonische Anrufweiterleitung, die eingehende Anrufe direkt an die diensthabende Person durchstellt. Drittens das ISO-27001-Zertifikat, das in Ausschreibungen als Nachweis akzeptiert wird.
Wie viel kostet ilert für ein Team mit sechs Bereitschaftsteilnehmern?
Im Pro-Tarif 114 € im Monat bei monatlicher Zahlung (6 × 19 €), jährlich rund 91 €. Im Scale-Tarif 234 € im Monat. Die Kosten wachsen linear mit jeder weiteren Person im Bereitschaftsplan, unabhängig davon, wie viele Systeme überwacht werden.
Kann ich ilert und LIVCK parallel betreiben?
Ja, und für einen Übergang ist das der empfohlene Weg. Erkannte Vorfälle lassen sich per Webhook an ilert übergeben, sodass die vorhandenen Bereitschaftspläne unverändert weiterlaufen, während die Erkennung schon aus dem neuen System kommt. Erst danach wird entschieden, ob die Alarmierung mitwandert.
Reicht der kostenlose Tarif von ilert für ein kleines Team?
Für bis zu fünf Nutzer mit einem Bereitschaftsplan und einer Eskalationsrichtlinie: ja. Die Grenze liegt bei 100 SMS oder Sprachanrufen im Monat für das gesamte Konto und bei einem einzigen Heartbeat-Monitor. Für die Erkennung selbst wird weiterhin ein zweites Werkzeug benötigt.
Was ist der Unterschied zwischen Heartbeat und Prüfung von außen?
Ein Heartbeat wird vom überwachten Prozess selbst ausgelöst — bleibt das Signal aus, wird alarmiert. Das passt für Cron-Läufe, Warteschlangen und Sicherungen. Eine Prüfung von außen ruft den Dienst aktiv auf, aus mehreren Standorten, und beantwortet damit die andere Frage: ob ein Kunde ihn gerade erreichen kann.
Alle Angaben zu ilert nach öffentlich einsehbaren Preislisten des Anbieters, Stand 25. August 2026. Preise und Leistungsumfang können sich seitdem geändert haben — maßgeblich ist die Website des Anbieters.