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LIVCK vs UptimeRobot

UptimeRobot Alternative aus Deutschland

LIVCK vs UptimeRobot — Überwachung, Alarmierung und Statuspage in einem Werkzeug. Als Cloud oder auf eigener Infrastruktur.

Malta Verfügbarkeitsprüfung mit einfacher Statuspage

UptimeRobot ist für viele Teams die erste Berührung mit Überwachung überhaupt, und das aus einem guten Grund: Fünfzig Prüfungen kostenlos ist ein Angebot, gegen das schwer zu argumentieren ist. Ein Vergleich lohnt sich deshalb nicht beim Preis, sondern bei zwei Fragen, die sich erst später stellen — wie schnell ein Ausfall bemerkt wird, und was passiert, wenn die Statuspage mehr können soll, als einen grünen Balken zu zeigen.

Keine Kreditkarte erforderlich. Free-Tarif dauerhaft kostenlos.

Kurzfazit

UptimeRobot ist der bekannteste Einstieg in die Verfügbarkeitsprüfung und hat den großzügigsten kostenlosen Tarif am Markt: 50 Prüfungen im Fünf-Minuten-Takt, eine einfache Statuspage, fünf Integrationen. Der Haken liegt nicht im Preis, sondern im Takt. Ein Fünf-Minuten-Intervall erkennt einen Ausfall im Mittel nach zweieinhalb Minuten, mit Bestätigungsdurchlauf nach siebeneinhalb — mehr, als das Monatsbudget einer Zusage von 99,99 Prozent überhaupt hergibt. Die bezahlten Tarife lösen das (60, 30 und 15 Sekunden), verkaufen dabei aber Takt und Sitze und nicht Menge: Der Solo-Tarif für 9 € enthält zehn Prüfungen, also weniger als der kostenlose.

Feature-Vergleich

LIVCK vs UptimeRobot

Feature LIVCKUptimeRobot
Kostenloser Tarif20 Prüfungen, 2 Minuten, 1 Statuspage50 Prüfungen, 5 Minuten, 1 Statuspage
Kürzestes Prüfintervall30 Sekunden ab Team15 Sekunden ab Scale
Gleichzeitige Prüfstandorte2 bis 8 je Tarif, MehrheitsregelStandortwahl, ohne Mehrheitsregel
Rufbereitschaft mit EskalationAb Team (49 €), Rotationen und Stufen ohne SitzaufpreisErst in höheren Tarifen
Geplante WartungsfensterMit Ankündigung, Verlängerung und Ausschluss aus der QuoteEinfache Wartungsfenster
Eigenes CSS auf der StatuspageAb Team (49 €)Eingeschränkt
Anzahl Statuspages1 bis 15 je Tarif1 bis unbegrenzt je Tarif
Betrieb auf eigener InfrastrukturAls eigene Statuspage-Software, ohne die verteilten PrüfstandorteNein
VerarbeitungsortDeutschlandMalta, innerhalb der EU

Was kostet UptimeRobot im Vergleich?

UptimeRobot staffelt nach Prüfintervall, nicht primär nach Menge — deshalb enthält der erste bezahlte Tarif weniger Prüfungen als der kostenlose. Ein Vergleich muss beide Größen zugleich nennen, sonst vergleicht er das Falsche. Alle Angaben bei monatlicher Zahlung; LIVCK-Preise netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.

Was kostet UptimeRobot im Vergleich?
Verglichen wird LIVCK UptimeRobot
Kostenloser Einstieg20 Prüfungen, 2 Minuten, 1 Seite50 Prüfungen, 5 Minuten, 1 Seite
Prüfintervall 60 Sekunden19 € (Solo, 50 Prüfungen)9 € (Solo, 10 Prüfungen)
Prüfintervall 30 Sekunden49 € (Team, 150 Prüfungen)35 € (Team, 100 Prüfungen)
150 Prüfungen im 30-Sekunden-Takt49 € (Team)65 € (Scale)
Prüfstandorte je Prüfung2 bis 8 gleichzeitig, aus 9 StandortenStandortwahl möglich
Rufbereitschaft mit EskalationAb Team (49 €)Ab höheren Tarifen
Eigenes CSS auf der StatuspageAb Team (49 €)Eingeschränkt
VerarbeitungsortDeutschlandMalta, EU

Warum enthält der kostenlose Tarif mehr Prüfungen als der erste bezahlte?

Weil die bezahlten Tarife nicht Menge verkaufen, sondern Takt und Sitze. Der kostenlose Tarif deckt 50 Prüfungen ab, aber im Fünf-Minuten-Rhythmus, mit fünf Integrationen und ohne eigene Benachrichtigungs- oder Anmeldesitze. Der Solo-Tarif für 9 € im Monat enthält zehn Prüfungen — dafür im Sekundentakt von 60 und mit dem vollen Funktionsumfang. Die Zahl fällt, weil sich die Achse ändert.

Aus Anbietersicht ist das eine klare Positionierung: Der kostenlose Tarif ist kein abgespecktes Produkt, sondern ein vollwertiges Werkzeug für Fälle, in denen fünf Minuten Erkennungsdauer ausreichen. Und das sind viele. Für einen privaten Server, ein Nebenprojekt oder ein internes Werkzeug ist ein Fünf-Minuten-Takt völlig angemessen.

Für den Interessenten erzeugt die Staffelung allerdings einen ungewöhnlichen Verlauf. Wer bei fünfzig kostenlosen Prüfungen anfängt und dann einen kürzeren Takt braucht, verliert beim Wechsel auf den ersten bezahlten Tarif vierzig davon. Wer beides will — Menge und Takt — landet direkt beim Team-Tarif für 35 €. Das ist ein Sprung, mit dem beim Einstieg selten jemand rechnet.

Praktisch heißt das: Die Frage vor der Anmeldung ist nicht, wie viele Dienste man hat, sondern für wie viele davon fünf Minuten wirklich zu langsam sind. In den meisten Aufstellungen ist das eine kleine Teilmenge — die kundenseitigen Dienste. Der Rest kann getrost langsamer geprüft werden, und diese Trennung spart mehr als jeder Tarifvergleich.

Was bedeutet ein Fünf-Minuten-Intervall für die Erkennungsdauer?

Dass ein Ausfall im Mittel zweieinhalb Minuten unbemerkt bleibt und im ungünstigsten Fall fünf. Rechnet man den üblichen Bestätigungsdurchlauf hinzu, mit dem ein einzelner Fehlschlag abgesichert wird, liegt die mittlere Erkennungsdauer bei siebeneinhalb und die maximale bei zehn Minuten. Erst danach beginnt Alarmierung, Reaktion und Behebung.

Diese Zahlen bekommen ihren Sinn erst im Verhältnis zum monatlichen Ausfallbudget. Eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent erlaubt 43 Minuten Ausfall im Monat, 99,95 Prozent erlauben 22 Minuten, und 99,99 Prozent erlauben 4 Minuten und 23 Sekunden. Ein Prüfverfahren, das im Mittel siebeneinhalb Minuten zur Erkennung braucht, kann die letzte dieser drei Zusagen nicht messen — der Messfehler ist größer als das gesamte Budget.

Das ist kein theoretischer Einwand. Wer Kunden gegenüber eine Quote ausweist, sollte sie mit einem Verfahren erheben, dessen Auflösung deutlich feiner ist als die Zusage. Als Faustregel taugt: Die Erkennungsdauer sollte höchstens ein Zehntel des Monatsbudgets betragen. Für 99,9 Prozent sind das vier Minuten, für 99,95 Prozent zwei, für 99,99 Prozent rund fünfundzwanzig Sekunden.

Der zweite Teil der Rechnung wird häufiger übersehen: Die Erkennungsdauer ist nur der erste Summand. Danach folgen die Zustellung des Alarms, die Reaktionszeit der geweckten Person und die eigentliche Behebung. Wer bei zehn Minuten Erkennung anfängt, hat das Budget einer 99,95-Prozent-Zusage bereits zur Hälfte verbraucht, bevor überhaupt jemand ein Kennwort eingegeben hat.

Die Gegenprobe lohnt sich ebenfalls. Ein kürzerer Takt ist nicht in jedem Fall besser: Er erhöht die Last auf dem geprüften Dienst, und er erhöht die Zahl der Fehlalarme, wenn nur aus einer Richtung geprüft wird. Sinnvoll ist ein kurzer Takt genau dort, wo eine Zusage besteht — und ein langer überall sonst.

Wann reicht eine einfache Statuspage nicht mehr aus?

Sobald sie etwas mitteilen soll, das nicht aus einer Prüfung stammt. Eine aus der Überwachung abgeleitete Statuspage kann zuverlässig anzeigen, was gemessen wurde: erreichbar oder nicht. Sie kann nicht ohne Weiteres eine Wartung ankündigen, die Störung eines Vorleisters erklären, in zwei Sprachen erscheinen oder einen Freigabeprozess abbilden, bevor etwas öffentlich wird.

Der Übergang wird meist an derselben Stelle spürbar. Ein Vorleister hat eine Störung — der Zahlungsdienstleister, der Mailversand, ein Rechenzentrum. Die eigenen Prüfungen sind grün, weil die eigene Anwendung läuft, aber Kunden können nicht bezahlen. Auf einer Seite, die ausschließlich Messwerte abbildet, gibt es für diesen Zustand keine Ausdrucksform. Der Support beantwortet dann dieselbe Frage hundertmal einzeln.

Der zweite wiederkehrende Fall ist die geplante Wartung. Sie ist kein Ausfall, sondern eine Ankündigung, sie hat einen Zeitraum und betrifft bestimmte Komponenten. Sie muss vorher sichtbar sein, während der Durchführung den Zustand überschreiben und danach ohne Spuren in der Verfügbarkeitsrechnung verschwinden. Das ist ein eigener Ablauf und keine Nebenwirkung einer Prüfung.

Der dritte ist die Abonnentenverwaltung. Sobald eine dreistellige Zahl von Menschen benachrichtigt werden will, entstehen Anforderungen, die mit Überwachung nichts zu tun haben: Auswahl einzelner Komponenten statt aller, doppelte Bestätigung der Anmeldung, Abmeldelink, Zustellbarkeit, ein Nachweis darüber, wer wann was erhalten hat. Das ist der Punkt, an dem eine Statuspage aufhört, eine Ansicht zu sein, und ein eigenes Werkzeug wird.

Solange keiner dieser drei Fälle auftritt, ist eine einfache Statuspage vollkommen ausreichend — und der Aufwand, sie durch etwas Größeres zu ersetzen, wäre nicht gerechtfertigt.

Warum ist die Zahl der Prüfstandorte wichtiger als die Zahl der Prüfungen?

Weil sie darüber entscheidet, ob ein Fehlschlag überhaupt interpretierbar ist. Eine gescheiterte Anfrage aus einer einzigen Richtung kann bedeuten, dass der Dienst ausgefallen ist — oder dass der Weg dorthin gestört war. Beides sieht identisch aus. Erst der Vergleich mehrerer gleichzeitiger Blickwinkel macht aus einem Messwert eine Aussage.

Die übliche Behelfslösung ist der Bestätigungsdurchlauf: Nach dem ersten Fehlschlag wird ein zweites Mal geprüft, erst dann alarmiert. Das filtert kurze Aussetzer wirksam heraus und verdoppelt gleichzeitig die Erkennungsdauer. Es beantwortet die eigentliche Frage nicht, weil beide Durchläufe denselben Weg nehmen — ist die Strecke gestört, scheitern beide.

Mehrere Standorte drehen das um. Wenn Frankfurt und Helsinki gleichzeitig scheitern und Wien nicht, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer Teilstrecke. Wenn alle drei scheitern, liegt es am Dienst — und zwar sofort, ohne Wartezeit. Eine Mehrheitsregel liefert damit gleichzeitig weniger Fehlalarme und eine kürzere Erkennungsdauer, was der Bestätigungsdurchlauf nie kann.

Für die Praxis heißt das, die Prioritäten anders zu setzen, als es die Tarifübersichten nahelegen. Vierhundert Prüfungen aus einer Richtung sind für eine Verfügbarkeitsaussage weniger wert als vierzig aus vier Richtungen. Die Zahl, nach der Tarife gestaffelt werden, ist selten die Zahl, die über die Qualität der Aussage entscheidet.

Warum wächst die Zahl der Prüfungen schneller als ihr Nutzen?

Weil Prüfungen angelegt und fast nie wieder entfernt werden. Eine Aufstellung, die über zwei Jahre gewachsen ist, enthält typischerweise Einträge für abgeschaltete Testumgebungen, umgezogene Domains und Dienste, die es nicht mehr gibt. Sie melden nichts, kosten aber ein Kontingent — und schlimmer: Sie machen die Liste unübersichtlich, in der im Ernstfall etwas gefunden werden muss.

Der Mechanismus ist harmlos und deshalb hartnäckig. Eine Prüfung anzulegen dauert eine Minute und wird von jedem gemacht, der neu dazukommt. Eine zu löschen verlangt die Gewissheit, dass sie wirklich niemand mehr braucht — und diese Gewissheit holt sich selten jemand. Die Aufstellung wächst monoton, weil der Aufwand asymmetrisch verteilt ist.

Die sichtbare Folge ist der Tarifsprung, der nicht durch neue Dienste ausgelöst wird, sondern durch alte. Die unsichtbare ist gravierender: Eine Übersicht mit dreihundert Einträgen, von denen achtzig nichts mehr überwachen, ist im Störungsfall schwerer zu lesen als eine mit zweihundertzwanzig. Genau dann zählt aber, wie schnell jemand erkennt, welche Einträge zusammengehören.

Ein einfaches Verfahren hilft und kostet einmal im Quartal eine halbe Stunde: Alle Prüfungen auflisten, die in den letzten neunzig Tagen keinen einzigen Zustandswechsel hatten. Das sind entweder sehr stabile Dienste oder tote Einträge, und der Unterschied ist an der Adresse meist sofort erkennbar. Wer dabei zusätzlich notiert, welche Prüfung zu welcher Statuspage-Komponente gehört, findet zugleich die Komponenten ohne Prüfung — die zweite verbreitete Lücke.

Der Zeitpunkt dafür ist bei einem Wechsel ohnehin gegeben. Deshalb lohnt es sich, die Aufstellung beim Übertragen nicht zu kopieren, sondern zu begründen: Für jeden Eintrag einmal die Frage beantworten, wen sein Ausfall betrifft. Einträge ohne Antwort brauchen keinen Umzug.

Was UptimeRobot besser kann

Ein Vergleich, in dem der andere nie gewinnt, ist keiner. Diese Punkte sprechen sachlich gegen einen Wechsel.

Der großzügigste kostenlose Tarif am Markt

50 Prüfungen ohne Zeitbegrenzung und ohne Zahlungsmittel, dazu eine einfache Statuspage. Kein anderer Anbieter kommt in dieser Größenordnung an das kostenlose Angebot heran, und für viele Einsatzzwecke reicht es dauerhaft aus.

Prüfintervall bis 15 Sekunden

Im Scale-Tarif geht UptimeRobot auf 15 Sekunden herunter und damit feiner als die meisten Wettbewerber. Wo eine sehr enge Verfügbarkeitszusage besteht, ist das ein handfester Vorteil.

Sofort verständlich

Adresse eintragen, fertig. Der Weg von der Anmeldung zur ersten laufenden Prüfung ist so kurz wie bei keinem anderen Anbieter — für Teams ohne eigene Betriebsmannschaft ist genau das oft der ausschlaggebende Punkt.

Sehr große Statuspage-Kontingente in den oberen Tarifen

Der Team-Tarif enthält 100 Statuspages, der Scale-Tarif unbegrenzt viele. Für Dienstleister, die je Kunde eine eigene Seite betreiben, ist das eine Größenordnung, die andere Anbieter teuer verkaufen.

Für wen lohnt sich ein Wechsel — und für wen nicht?

Vier typische Ausgangslagen und die jeweils naheliegende Entscheidung.

Private Projekte, interne Werkzeuge, Nebenprojekte Bei UptimeRobot bleiben
Fünfzig Prüfungen kostenlos, dauerhaft, ohne Zahlungsmittel. Wo fünf Minuten Erkennungsdauer keine Rolle spielen und niemand extern benachrichtigt wird, gibt es kein Argument für einen Wechsel — und keinen Grund, dafür Geld auszugeben.
Dienstleister mit einer eigenen Statuspage je Kunde Bei UptimeRobot bleiben
100 Statuspages im Team-Tarif und unbegrenzt viele im Scale-Tarif sind Kontingente, die andere Anbieter deutlich teurer verkaufen. Solange die Seiten schlicht bleiben dürfen, ist das schwer zu schlagen.
Betreiber mit einer Verfügbarkeitszusage von 99,95 Prozent oder enger Wechsel lohnt sich
Hier entscheidet die Rechnung: Bei 22 Minuten Monatsbudget darf die Erkennung höchstens gut zwei Minuten dauern. Das verlangt einen kurzen Takt und mehrere gleichzeitige Blickwinkel, damit die Zahl nicht die eigene Anbindung mitmisst.
Team, dessen Statuspage Wartungen ankündigen und Abonnenten verwalten soll Wechsel lohnt sich
Sobald Ankündigungen, Vorleister-Störungen, zwei Sprachen oder eine Freigabe vor der Veröffentlichung dazukommen, ist die Statuspage kein Nebenprodukt der Überwachung mehr. Eine abgeleitete Ansicht kann nur abbilden, was gemessen wurde.

Gehörst Du zur zweiten Gruppe? Der Free-Plan kostet nichts und braucht keine Kreditkarte.

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Gründe für den Wechsel

01

Mehrheitsregel statt Bestätigungszähler

Ein zweiter Durchlauf am selben Ort verdoppelt die Erkennungsdauer und beantwortet die Frage nicht. Mehrere gleichzeitige Standorte unterscheiden Dienstausfall von Streckenstörung — sofort und ohne Wartezeit.

02

Statuspage mit eigenem Ablauf

Ankündigungen, geplante Wartungen, Vorleister-Störungen und zwei Sprachfassungen — auch dann, wenn dazu gar nichts gemessen wurde. Eine abgeleitete Ansicht kann das nicht abbilden.

03

Bereitschaft statt bloßer Benachrichtigung

Rotationen, Eskalationsstufen und die Regel bei ausbleibender Bestätigung gehören ab Team (49 €) zum Tarif, ohne Aufpreis je Person. Eine Meldung in einem Kanal erreicht alle und verpflichtet niemanden.

04

Eigene Domain von Anfang an

Die eigene Domain gehört zu jedem Tarif, auch zum kostenlosen — die Statuspage läuft von Beginn an unter dem eigenen Namen. Volle Gestaltungskontrolle mit eigenem CSS und HTML kommt ab Team (49 €) dazu.

05

Auch zum Selbstbetrieb

Für Umgebungen, in denen Daten das eigene Netz nicht verlassen dürfen, gibt es LIVCK als Statuspage-Software für den eigenen Server. Die verteilten Prüfstandorte bleiben der gehosteten Fassung vorbehalten.

Wie der Wechsel von UptimeRobot abläuft

Ein Wechsel von UptimeRobot ist technisch der einfachste im ganzen Vergleichsfeld — Prüfungen bestehen aus wenig mehr als einer Adresse und einem Intervall. Der Aufwand liegt woanders: darin, die Aufstellung beim Übertragen nicht eins zu eins zu kopieren.

  1. Nach Zusage sortieren

    Die Liste in zwei Teile schneiden: Dienste, für die eine Verfügbarkeitszusage besteht, und alle anderen. Nur der erste Teil braucht einen kurzen Takt und mehrere Prüfstandorte. Diese Trennung bestimmt den Tarif und spart mehr als jede Preisverhandlung.

  2. Prüfungen über die API auslesen

    UptimeRobot gibt die Aufstellung über seine API heraus, samt Adressen, Intervallen und Namen. Das erspart das Abtippen und ist der schnellste Weg zu einer vollständigen Liste — auch für die Prüfung, ob überhaupt noch alles gebraucht wird.

  3. Bestätigungszähler durch Mehrheitsregel ersetzen

    Der eigentliche Schritt. Statt „alarmiere nach dem zweiten Fehlschlag“ wird festgelegt, wie viele der geprüften Standorte gleichzeitig scheitern müssen. Das verkürzt die Erkennungsdauer und senkt die Fehlalarme zugleich.

  4. Statuspage neu aufbauen statt übernehmen

    Die einfache Seite bildet Komponenten meist eins zu eins auf Prüfungen ab. Ein Wechsel ist der richtige Moment, stattdessen aus Kundensicht zu gliedern — Besucher interessiert „Anmeldung“ und „Zahlung“, nicht der Name eines Endpunkts.

  5. Abonnenten übernehmen

    Die Liste als CSV exportieren und importieren; E-Mail-, SMS- und Webhook-Spalten werden automatisch erkannt. Die Einwilligung wandert mit, da sie gegenüber dem Betreiber erteilt wurde.

Beim Übertragen die Intervalle nicht pauschal verkürzen. Ein Takt von 30 Sekunden auf allen vierhundert Prüfungen erzeugt vor allem Last und Fehlalarme. Kurz geprüft wird, wo eine Zusage besteht — in den meisten Aufstellungen betrifft das weniger als ein Fünftel der Einträge.

Häufige Fragen

Was kostet UptimeRobot im Monat?
Der kostenlose Tarif deckt 50 Prüfungen im Fünf-Minuten-Takt und eine einfache Statuspage ab. Solo kostet 9 € (10 Prüfungen, 60 Sekunden), Team 35 € (100 Prüfungen, 30 Sekunden) und Scale 65 € (200 bis 500 Prüfungen, 15 Sekunden). Stand: August 2026.
Warum hat der Solo-Tarif weniger Prüfungen als der kostenlose?
Weil die bezahlten Tarife nach Prüfintervall gestaffelt sind und nicht nach Menge. Der kostenlose Tarif bietet Menge bei langsamem Takt, Solo bietet schnellen Takt bei kleiner Menge. Wer beides braucht, landet beim Team-Tarif für 35 €.
Reicht ein Fünf-Minuten-Intervall für meine Dienste?
Für interne Werkzeuge, Nebenprojekte und alles ohne Verfügbarkeitszusage: ja. Für eine Zusage nicht mehr unbedingt. Bei fünf Minuten dauert die Erkennung im Mittel zweieinhalb Minuten, mit Bestätigungsdurchlauf siebeneinhalb. Das Monatsbudget einer Zusage von 99,99 Prozent beträgt 4 Minuten und 23 Sekunden — es ist kleiner als der Messfehler.
Wie schnell muss die Erkennung sein?
Als Faustregel höchstens ein Zehntel des monatlichen Ausfallbudgets. Bei 99,9 Prozent sind das 43 Minuten Budget und damit rund vier Minuten Erkennungsdauer, bei 99,95 Prozent 22 Minuten und zwei Minuten, bei 99,99 Prozent 4 Minuten und rund 25 Sekunden. Alarmzustellung, Reaktion und Behebung kommen anschließend obendrauf.
Was kann UptimeRobot besser?
Zwei Dinge deutlich. Der kostenlose Tarif mit 50 Prüfungen ist der großzügigste am Markt, und im Scale-Tarif geht das Prüfintervall auf 15 Sekunden herunter — feiner als bei den meisten Wettbewerbern. Dazu kommen sehr große Statuspage-Kontingente in den oberen Tarifen.
Ist UptimeRobot DSGVO-konform?
UptimeRobot sitzt auf Malta und damit innerhalb der EU, ein Drittlandtransfer ist also nicht der kritische Punkt. Erforderlich bleiben wie bei jedem Anbieter ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, die Prüfung der Unterauftragsverarbeiter und ein Eintrag im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.
Kann ich meine Prüfungen aus UptimeRobot übernehmen?
Ja, über die API von UptimeRobot lässt sich die vollständige Aufstellung mit Adressen, Intervallen und Namen auslesen. Empfehlenswert ist, sie nicht eins zu eins zu übertragen, sondern beim Wechsel nach Verfügbarkeitszusage zu sortieren — nur ein Teil der Dienste braucht wirklich einen kurzen Takt.
Wann reicht die Statuspage von UptimeRobot nicht mehr?
Sobald etwas mitgeteilt werden soll, das nicht gemessen wurde. Drei typische Fälle: eine geplante Wartung, die vorher angekündigt und aus der Verfügbarkeitsrechnung ausgenommen werden muss; die Störung eines Vorleisters, bei der die eigenen Prüfungen grün bleiben; und eine Abonnentenverwaltung mit Komponentenauswahl, doppelter Bestätigung und Zustellnachweis.

Bereit für den Wechsel?

Die UptimeRobot Alternative aus Deutschland.

Keine Kreditkarte erforderlich. Alle Check-Typen inklusive.

Alle Angaben zu UptimeRobot nach öffentlich einsehbaren Preislisten des Anbieters, Stand 25. August 2026. Preise und Leistungsumfang können sich seitdem geändert haben — maßgeblich ist die Website des Anbieters.